FV Tiefenbronn - Fv Langenalb II 3:1 (2:0)

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Sonntag, 15:00 Uhr, Yannick Bogner unser Stammtorwart läuft entspannt durch den alljährlichen Regen zum ersten Mai.

Das Souvenir aus der letzten Begegnung heißt Schädelhöhlenfraktur und kommt mit 4 Wochen Spielpause im Paket.

Und so wird eine weitere Geschichte des Amateurfussball geschrieben, Michael Göllnitz in einem guten AH Alter kommt zu seinem Comeback, begleitet von seinem Sohn Sebastian in der Sturmreihe geht es in den Aufstiegskampf.
 

 

Zwischen der Göllnitz Zange spielt bis auf wenige Ausnahmen das gewohnte Establishment.

Der FVT braucht 20 Minuten bis zum warm werden, dann passt Patrick Rödig auf Jonas Dittrich und dieser knallt den Ball hart aber herzlich links unten ins Tor, 1:0.

Jonas Dittrich zündet den Turbo
 

Fünf Minuten später bedient Hakan Cepni seine Gier nach dem Torerfolg.

40 Meter ist sein Sololauf lang, eine kurze Körpertäuschung und der 2:0 Halbzeitstand, sowie sein 20. Saisontreffer ist perfekt.
 

Langenalb kommt nicht ins Spiel. Göllnitz im Tor hat nichts zu tun bis zur 66. Minute.

Irgendwie springt der Ball von Schienbein zu Fuß, von grün zu blau und dann liegt der Ball im Netz.

Michael Göllnitz, Warten auf Godot

 


Der 2:1 Anschlusstreffer macht die Begegnung nochmals spannend, für 10 Minuten, dann läuft Patrick Hermann mit dem Ball durch die gesamte gegnerische Abwehr, hebt den Kopf, serviert klug auf Dittrich und dieser dankt abgeklärt mit dem 3:1 Endstand.

Tiefenbronn nimmt an diesem Sonntag den Mühlhausenern die frisch geerbte Tabellenführung wieder aus den Händen.
 

 

Bei vier ausstehenden Spielen, 12 Punkten und 30 Toren Vorsprung auf den drittplatzierten Pfinzweiler ist der Aufstieg eigentlich nicht mehr zu nehmen.

Die sportliche Fairness und Respekt verbietet allerdings eine Gratulation an diesem Nachmittag.


Robin Herzog und die filigrane Ballbehandlung


Zitat eines Zuschauers, „wenn wir dieses Jahr wieder nicht aufsteigen, dann machen wir den Laden zu und eröffnen hier einen Campingplatz“.

Dem ist nichts hinzuzufügen, ach ja, und Michael Göllnitz? In einem perfekt gebügelten, blütenreinen Jersey lief er auf den Platz, 91. Minuten später lief das Jersey mit gleichem Zustand wieder von dem Platz, es gab nur eine Aktion des Gegners, glücklich für Langenalb, undankbar für die Nummer 20, aber Spaß gemacht, das hat es Vater und Sohn meisterlich.  -apl

Es spielten: M. Göllnitz (Tor), Claus, Cakir, Pfister, Rödig (74. Di Rosa), Herzog, Hermann, Dittrich, Cepni (65. Corbisiero), S. Göllnitz, Kilian

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